Wieso verstehen wir die Bibel nicht?
Es ist die Natur unseres liebenden Gottes, sich uns immer durch seinen Sohn Jesus Christus, befähigt vom Heiligen Geist, zu offenbaren. Und gerade weil er so liebend ist, möchte er gekannt werden. Er tut dies durch die Schöpfung, in der das ganze Evangelium deutlich bekannt gemacht ist, was wir aber nicht erkennen können, weil unsere Sünden uns dafür blind gemacht haben (Rö 1:20, 10:18, Ps 19 Kol 1:23). Doch durch das geschriebene Wort und den Heiligen Geist werden unsere Augen geöffnet und wir können sehen, was in der Schöpfung deutlich verkündet ist. Das Evangelium ist zu jeder Zeit zu jeder Kreatur gepredigt, und es wird am letzten Tag keine Ausrede für die gegeben, die behaupten, sie hätten nichts von all dem gewusst.
Doch wieso verstehen wir dann die Bibel nicht, wenn sie Gottes erwähltes Mittel ist, uns Verständnis zu geben? Wieso finden wir große Teile der Bibel schwer verständlich, langweilig, öde oder unwichtig? Wieder ist unsere sündige Natur daran schuld. Hier sind ein paar, etwas ausführlichere Gründe, die uns davon abhalten, Jesus durch das Wort näher zu kommen. Ich finde sie unheimlich hilfreich, mich immer wieder selbst zu checken, da sie auf das ganze christliche Leben zutreffen.
- Wie steht es um unsere Gottseligkeit? (das klingt irgendwie komisch. Sagt das so überhaupt jemand?) Setzt du die Dinge um, die du schon aus der Bibel kennst? Sagen wir mal, du hast die Bergpredigt dutzende Male gelesen und kommst zu Hezekiel 47. Du betest, dass der Heilige Geist dir die Bedeutung dieses Kapitels offenbart, doch er wird sicherlich nichts offenbaren, wenn wir noch nicht einmal das umgesetzt haben, was wir in Matthäus 5-7 gelernt haben. Gehst du in deinen Gedanken immer noch fremd (Mt 5:27)? Ermordest du Menschen in deinen Gedanken/Herzen (Mt 5:21-22)? Ist unser Christsein mehr eine Show für andere oder tatsächlich real und echt (Mt 6:1,5,16)? Wir haben all das gelesen und verstanden. Halte dich daran und dann werden dir auch tiefere Sachen des Wortes gezeigt werden.
- Wie viel Zeit verbringen wir täglich im Gebet? Hat es Priorität in deinem Leben? Beten wir überhaupt und ist es lebendiges, sehnsüchtiges Gebet? Genießen wir diese Zeiten oder sind sie eine Last?
- Haben wir die Bibel mindestens ein paar Mal komplett durchgelesen? Verstehen wir den Fluss des Buches, um kürzere Passagen nicht aus dem Zusammenhang zu reißen?
- Fühlen wir uns jeden Tag Jesus nah oder ist er weit weg? Ist er nur ein religiöses Stück Information oder tatsächlich eine lebendige Person, die wir von Herzen lieben und kennen? Ist er eine Realität für uns?
- Haben wir gute Gemeinschaft mit anderen Christen? Wenn wir uns mit anderen Christen treffen, reden wir dann über Jesus oder gehaltlose Sachen wir Sport, Autos, Einkaufen, Fernsehen…? Haben wir mit ihnen Gemeinschaft um Jesus, die Bibel und Gebet herum?
- Erfreuen wir uns in unserem Leben, Oberhand über die Welt, den Teufel und des Fleisch zu haben? Plagen wir uns immer noch mit den selben Sünden rum, wie vor einem Jahr? Reden wir darüber auch mit anderen Christen? Sind wir transparent und stehen Verantwortung ein? Kennen wir unsere Schwächen und bekämpfen sie?
- Erzählen wir anderen über Jesus? Nutzen wir die Gelegenheiten, um Nichtchristen von Jesus zu erzählen oder ist unser Glauben eine Privatangelegenheit? Dies ist einer der Schlüsselwege, unser Glaubensverständnis zu schärfen – insbesondere im Gespräch mit Anhängern anderer Religionen. Moslems zum Beispiel fordern unser Bibelverständnis sehr heraus.
- Fasten wir? Spricht überhaupt jemand jemals über’s Fasten? Nehmen wir Jesus so ernst, dass wir deswegen auch mal einen Tag, zwei Tage oder eine Woche nichts essen würden, um uns besser auf ihn zu konzentrieren?
- Sind wir großzügig mit unseren Ressourcen, unserem Geld und unserer Zeit für andere oder dienen wir nur uns selbst und verfolgen unsere eigenen Ziele und leben für uns selbst?
- Lesen wir Bücher von anderen großartigen Christen der Vergangenheit (z.B. die Kirchenväter, Reformatoren, Puritaner etc.)? Sie können uns mit unserem Bibelverständnis sehr helfen, weil sie ihre Leben für Jesus gelebt haben und großartige Sachen für ihn taten.
Doch wenn wir wirklich demütig sind, werden wir nachschlagen, was Christen der Vergangenheit gedacht haben, die ihrer Leben gaben, um die Schrift zu studieren. Zum Beispiel Johannes Calvin, der so schwer gearbeitet hat, dass er fortwährend blutete und immer unter Schmerzen litt. Er produzierte so viele Bibelkommentare, Predigten und übersetzte, dass er damit ganz Europa veränderte. Diese Leute wären es wert, mehr Beachtung von uns zu bekommen. Vielleicht lebten sie in einer anderen Zeit und Kultur, doch sie haben uns immer noch viel beizubringen.
Der Grund, warum wir die Bibel nicht verstehen, liegt nicht an der Bibel, sondern an uns und mit dieser Einstellung werden wir nicht Gott die Schuld für unser Unverständnis geben oder aufhören, sie zu lesen, zu studieren und mehr von Jesus zu lernen.
Das Problem mit dem meisten theologischen Material, dass heutzutage aus Universitäten kommt ist, das niemand die Autoren nach ihrem privaten Leben fragt. Da war ein liberaler Theologe in Amerika, der eine große systematische Theologie verfasste, die nicht viel getaugt hat. Das war auch nicht sehr überraschend, als man herausfand, dass er eine der größten, privaten Pornographiesammlungen hatte. Wir müssen uns gegen sowas dagegenstellen. Die Art und Weise, mit der wir unsere Leben führen, beeinflusst wie wir denken. Die Art und Weise, wie wir unsere Leben führen, beeinflusst, wie wir die Bibel verstehen.
Wer Christi Geist hat,
der hat auch Christi Gesinnung und Charakter.
Die Bibel wurde durch fromme Menschen geschrieben, die den Geist und das Wort Gottes, in ihrem Innern und Gesinnung wohnend hatten,
der sie trieb solches alles nieder zu schreiben.
Will man die Bibel verstehen nach dem Geist und Willen Gottes, so muss man zuerst, den Geist Gottes wohnend und lehrend in seinem Innern haben, wie Christus seine Jünger lehrte.
Johannes 14, 15, 16, 17,
Sind sie dann eine REBE am WEINSTOCK Christus,
so fließt durch sie, der GEIST GOTTES mit aller dazugehöriger Erkenntnis, und sie brauchen NIEMANDEN der sie lehrt schriebt Johannes in seinem Hirtenbrief, sondern wie euch die Salbung alles lehrt, so ist es wahr! 1. Johannesbrief 2,27 und Hebräerbrief 8,11
Es ist Gottes Wille von Anfang an, dass ein jeder Mensch zu seiner von IHM zuerkannten geistigen Identität und Würde kommt auf dem Fundament der göttlichen Wahrheit, die da dem gegeben wird sagt Christus(Johannes 14,17)
der da glaubt Gott und seinem Christus.
Hier ist nicht die Rede, AN GOTT glauben sondern,
GOTT glauben!!!
UM GOTT zu glauben, muss man mit IHM leben- und das täglich, denn nur so können wir wissen,
WER ER ist und, WAS ER von uns fordert, und WIE
wir in seinem Glauben und geistiger Macht fortschreiten in der Heiligung samt der Zucht.
An Gott glauben tut der Teufel auch und Zittert schreibt Jakobus, denn er weiß, dass seine Zeit abgelaufen ist!
petersemenczuk
20.07.2009
Super Artikel, jetzt muss ich nur noch jemanden finden der Ahnung davon hat und mir das ganze nochmal im Detail erklären kann.
Weihnachtsmann Köln
Nikolaus Service
07.11.2009