Mike Reeves – Das Äußere Wort

Posted on 25.04.2009. Filed under: Systematisch | Tags: , , , |

Mike Reeves – Das Äußere Wort (The External Word)

>>> Übersetzungshinweise <<<

Hier wird es jetzt um ein Problem gehen, das die meisten von uns haben. Es ist kein „Kann ich der Bibel vertrauen“-Problem, sondern ein deutlich versteckteres Problem, dass es selten also solches erkannt wird. Es ist wie ein Virus im Hintergrund, der zwar unsichtbar sein mag, doch dich jeden Tag davon abhält, die Bibel zu öffnen und wertzuschätzen. Es erwürgt dein geistiges Wohlsein. Wir tendieren zu dem Denken, dass es schön und gut ist, eine Bibel zu haben, doch wäre es nicht viel besser, wenn Gott selbst direkt in mein Herz sprechen könnte. Anstelle des langweiligen Papiers und Tinte hätten wie eine direkte, lebendige, dynamische Offenbarung in unser Herz. Das wär’s doch!

Doch heute möchte ich zeigen, dass die Bibel viel besser ist, als wenn wir das Wort direkt in unser Herz bekommen würden. Ich habe nichts gegen Wörter der Erkenntnis, die ab und zu vom Heiligen Geist kommen. Es geht nur darum, dass die Bibel besser ist. Gott hat einen besseren Weg gewählt, indem er uns diese Woche gegeben hat, als dass wir von Wörtern abhängig wären, die er in unsere Herzen spricht. Um das zu sehen, werden wir uns den blenden Psalm 42 anschauen. Putz deine Zähne jeden Morgen mit Psalm 42 und ich verspreche dir einen besonderen Tag.

Bevor wir zum eigentlichen Vers 2 kommen, sieh dir Vers 1 mal an. Dem Chorleiter. Ein Maskil. Von den Söhnen Korachs.“ Schon jetzt kannst du fühlen, wie der Tag leichter wird. Dies ist ein Psalm, der im Tempel in Israel von den Söhnen Korachs gesungen werden soll. Diese Zeile ist nicht zu ignorieren, denn der ganze Psalm gewinnt an Bedeutung durch diese Überschrift. Ignoriere niemals den ersten Verse in einem Psalm! Wer waren die Söhne Korachs?

In den Tagen des Exodus, als Israel gerade aus Ägypten ausgezogen war und in der Wüste umherziehen, bevor sie im Gelobten Land ankamen, da war ein wichtiger Kerl, der sogar Moses Cousin war – Korach genannt. Er führte eine Rebellion gegen Mose an und der HERR war wütend deswegen und so, siehe Numeri 16:31 Und es geschah, als er alle diese Worte ausgeredet hatte, da spaltete sich der Erdboden, der unter ihnen war, und die Erde öffnete ihren Mund und verschlang sie und ihre Familien und alle Menschen, die Korach angehörten, und ihren ganzen Besitz. Und sie fuhren, sie und alles, was ihnen gehörte, lebendig in den Scheol [Grab] hinab; und die Erde bedeckte sie, und sie wurden mitten aus der Versammlung weggerafft. Korach und seine Familie waren tot, tot, tot. Doch zehn Kapitel später, Numeri 26:11 „Aber die Söhne Korach starben nicht.“ Irgendwie überlebten doch ein paar. Die Söhne Korachs waren die Leute, die lebten. Sie sollten tot im Grab sein, doch sie sind es nicht. Sie sind erlöste Menschen – Menschen des neuen Lebens. Klingelt es da bei euch? Sie sind so wie wir. Wir sollten tot im Grab sein, doch wir sind am Leben.

Deshalb sind die Psalmen der Söhne Korachs Psalmen für uns – die erlösten Leute. Dies sind Sachen, die wir singen sollten. Und wenn man sich die Psalmen der Söhne Korachs anschaut, Psalmen 42-49, sehen wir, dass sie von Unheil umgeben sind, doch als sie Über den HERRN nachdenken, werden sie immer freudiger, denn sie sind errettete Leute. Sie haben allen Grund zur Freude haben, denn sie sind lebendig, obwohl sie tot sein und nicht existieren sollten. Das sind wir. Und wenn sie über ihr Heil nachdenken, werde sie mit Freude erfüllt. Deshalb waren die Söhne Korachs als eine fröhliche Truppe bekannt und wegen diesem Ruf wurden sie von König David zum Lobpreis singen im Tempel angestellt. Sie sangen diese Psalmen zu jedem, der in den Tempel kam.

Dies ist ein wichtiger, kleiner Punkt, den um aus Psalm 42 schlau zu werden, muss man wissen, dass Gottes Haus der Tempel in Jerusalem ist. Das ist der Ort für die Psalmen. Und der Tempel ist der Ort, wo man Gott trifft und mit ihm zusammen ist. Wenn man also vom Tempel weg ist, dann ist man symbolisch auch weg vom HERRN. Jeder Gläubige möchte im Tempel sein und mit den Söhnen Korachs singen, doch wenn man kilometerweit vom Tempel entfernt ist, zeigt das bildlich, dass man auch kilometerweit vom HERRN entfernt ist.

Mal sehen, was die Söhne Korachs singen: Wie eine Hirschkuh lechzt nach Wasserbächen, so lechzt meine Seele nach dir, Gott! Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott:“ Die erretteten Leute haben dieses unglaubliche Verlangen, mit dem HERRN zusammen zu sein. Ich hoffe ihr kennt das als Christen. Es ist dieses Verlangen, was einen Christen ausmacht. Doch so schnell denken wir, dass Christ sein ist, zu bestimmten Versammlungen zu gehen, wenn es schlimm kommt, oder wir denken, es geht hauptsächlich um die Bibel, oder sogar das Kreuz, doch wir haben Versammlungen, dass wir zusammen die Bibel lesen können, um Gott kennen zu lernen. E ist durch das Kreuz, dass wir durch Christus errettet wurden, um Gott zu kennen. Die Beziehung mit dem Herrn Gott ist der Kern des Christ-seins. Ein Christ zu sein bedeutet, dieses im Herzen gefühlte dürsten nach Gott zu haben, der uns gerettet hat.

Nun gibt es aber ein Problem, Vers 4. „Meine Tränen sind mein Brot geworden Tag und Nacht, da man den ganzen Tag zu mir sagt: Wo ist dein Gott? Daran will ich denken und vor mir ausschütten meine Seele, wie ich einherzog, in der Schar sie führte zum Hause Gottes,“ Einst hatte der Schreiber den „Klang des Jubels und Dankes – ein feierlicher Aufzug.“ Es war einst super. Doch nun ist er so traurig, dass er nicht einmal essen kann. „Meine Tränen sind mein Brot geworden Tag und Nacht“ und er ist ganz eindeutig weg vom Hause Gottes, Vers 7 Mein Gott, aufgelöst in mir ist meine Seele, darum denke ich an dich aus dem Land des Jordan und des Hermon, vom Berg Misar. Dies sind Ort meilenweit entfernt vom Tempel in Jerusalem – symbolisch meilenweit entfernt vom HERRN. Und die Leute greifen ihn nun an „Wo ist dein Gott?“

Dies ist der Punkt: Psalm 42 handelt von einem Gläubigen, der kämpft und sich abmüht. Psalm 42 handelnd nicht davon, ein falsches Grinsen aufzusetzen, wenn alles in einem stirbt. Das machen wir aber viel zu oft als Christen, oder nicht? Psalm 42 handelnd davon, in diese Situation wieder Freude zu bringen, wenn man deprimiert ist, ausgelacht wird, wenn man innerlich zerbrochen ist und man tief innen drin weint. Wie kann man wieder Freude haben, wenn man sich so weit von Gott fühlt und es nicht mehr weitergeht? Wie kann man da Freude bringen? Psalm 42 ist sehr realistisch auf einer tiefgehenden Ebene. Nicht nur für uns selbst, sondern als Diener des Herrn sind wir dazu da, echte gute Nachrichten zu denen zu bringen, die innerlich zerbrochen sind. Wenn manche umher tanzen und alle zum Grinsen zu bringen, sollte wir sie auslachen, wenn sie keine echten Probleme ansprechen. Die Leute sind allein, traurig und kämpfen mit Problemen.

Psalm 42 zeigt uns, diese Probleme nicht zu übertönen, sondern anzusprechen und gute Nachricht zuzusprechen. Psalm 42 legt kein falsches Lächeln über die Probleme der Menschen, sondern lehrt uns, diese Gute Nachricht in echte Situationen zu sprechen. Wie bringt man Freude in Situation, wo nur Tränen sind.

Vers 6. Dieser Vers sollte auf die Innenseite deine Augenlieder tätowiert werden. Was bist du so aufgelöst, meine Seele, und stöhnst in mir? Harre auf Gott! – denn ich werde ihn noch preisen für das Heil seines Angesichts. Es scheint nicht sehr radikal, oder? Ich sage dir; verstehe Vers 6 und es wird deine Welt auf den Kopf stellen. Kannst du sehen, was er in Vers 6 macht? Er redet mich sich selbst. Manche sagen, dass Selbstgespräch das erste Anzeichen dafür ist, dass man wahnsinnig geworden ist. Doch ich versichere dir, dass es das Gegenteil ist. Selbstgespräch ist das erste Anzeichen für Weisheit. Normalerweise gehen wir durch’s Leben und hören uns selbst zu. Das bedeutet, wie vertrauen darin, wie wir uns fühlen, so dass wir uns weit weg von Gott fühlen (vielleicht wegen einer Schuld). Ich höre mir selbst zu, wie ich das fühle und schon fange ich an, die Spirale runterzurutschen. Man fühlt sich ein wenig schuldig, fängt an, deswegen depressiv zu sein, man fühlt sich noch schuldiger, man fängt an, weniger zu beten und deswegen fühlt man sich noch schuldiger… alles nur, weil ich mir selbst zugehört habe.

Anstelle dessen sollte ich zu mir selbst reden. „Was bist du so aufgelöst, meine Seele, und stöhnst in mir? Es ist als ob man sag, „Seele! Reeves! Herz, hör zu! Du hast kein Recht, betrübt zu sein. Hör auf damit!“. „Harre auf Gott! – denn ich werde ihn noch preisen für das Heil seines Angesichts.“ Es ist wie, als ob wir alle diesen inneren Prediger hätten und er muss uns die Wahrheit sagen und uns befehlen. Unsere Gefühle sind so wechselhaft, dass unsere Herzen und Emotionen uns anlügen. Man kann ihnen nicht vertrauen. Sie sind keine guten Richtlinien für die Realität und deshalb müssen wir ihnen zureden. Nicht ihnen zuhören, sondern ihnen zureden, zu ihnen Predigen, unsere Emotionen disziplinieren. Lass dich nicht von deinem Selbst kontrollieren! Vielmehr kontrolliere dein Selbst. Dein Selbst ist ein fürchterlicher Meister und wird dich immer zu dunklen Orten führen. Natürlich muss man depressiv werden, wenn man dem zuhört. Logisch!

Vielmehr kontrolliere dein Selbst. Dies ist der entscheidende Schlüssel zu einem freudigen, gesunden, christlichen Reife. Doch wie funktioniert das? Das zu sich selbst predigen das Psalmisten hier hängt von etwas sehr wichtigen ab. Dies ist es: Es hängt davon hab, dass die Wahrheit außerhalb von uns selbst zu finden ist in diesem äußeren Buch. Das ist der Schlüssel. Der Psalmist predigt zu sich selbst, weil er weiß, dass die Wahrheit nicht in uns liegt. Unsere Gefühle und Gedanken sind keine verlässlichen Ratgeber für die Wahrheit, doch außerhalb von uns finden wir Wahrheit. Da ist die Medizin, die wir nehmen können.

Jemand, der wirklich verstanden hat, warum es dem Psalmschreiber hier wirklich geht war Martin Luther. Er ist ein kleiner Held für mich. Ein Grund, warum ich Luther so schätze ist, weil er so viel kämpfte in seinem Christsein. Luther war der große Kampf und weist du, was sein Kampf war als Christ? Er fand es fortwährend schwer zu glauben, dass Gott wirklich zufrieden mit ihm war, durch das, was Jesus für ihn getan hatte. Er fand das wirklich schwer zu glauben. Und zu dem Ärgernis seiner Frau Katharina schrieb er deswegen Bibelverse überall hin und auf alles. In der Mitte eines Kampfes würde er einen Stift nehmen und einen Bibelvers auf die Wand schreiben oder er nahm ein Messer und ritzte einen Vers in den Tisch, wo er gerade saß. Katharina fand das nicht so toll. Doch er tat es, weil er wusste, das dies genau die Art und Weise ist, wie das Gottes Wort ist und funktioniert. Wenn er also zweifelte, dass Gott mit ihm zu frieden war, nahm er das Messer und schrieb Römer 5:1 „Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus[Luth] Da ist es. Es ist ein objektiver, äußerlicher Fakt. Es spielt keine Rolle, wie ich darüber fühle. Es ist wahr. Meine Reaktion dazu ist irrelevant – es ist die Wahrheit.

Er erinnerte sich daran, dass seine Zweifel keine Maßstäbe der Wahrheit sind. Dein Herz ist kein Maßstab für Wahrheit, denn Wahrheit befindet sich nicht in uns. Gottes Wahrheit ist außerhalb von uns und komplett unberührt von dem, was in uns vorgeht, wie viel wir es glauben, daran denken, es anzweifeln,… In meinem Herzen wundere ich mich vielleicht, ob ich Frieden mit Gott habe… Und wenn ist meinem Herzen überlassen wäre, könnte ich nie sicher sein. Hat das gerade Gott zu mir gesagt oder war ich das, in meiner Hoffnung. Ich bin nicht wirklich sicher, ob ich dem inneren Wort wirklich vertrauen kann. Doch Gott gibt uns ein äußeres Wort, in das wir vertrauen können, denn es gibt uns einen fixierte Wahrheit, die sich nicht mit unseren Gefühlen und Umständen verändert. Dem Herrn sein Dank für ein äußeres Wort, auf das wir uns verlassen können. Wenn es mir uns hoch und runter geht, bleibt es doch das selbe.

Die Wahrheit ist da draußen und nicht in uns drin. Das ist die große Lektion in Psalm 42. Vertraue dir nicht selbst! Sprich zu dir selbst. Predige die deprimierenden Lügen in deinem Herzen durch die Gute Nachricht weg, die von außen kommt.  Was bist du so aufgelöst, meine Seele, und stöhnst in mir? Harre auf Gott!“ Hoffe in Gott und wenn du das gemacht hast, dann kommt der Rest des Verses ganz natürlich. „denn ich werde ihn noch preisen für das Heil seines Angesichts.“ Wenn ich mir selbst überlassen bin, weiß ich nicht, wo es mit mir hingeht.

Wir haben Friede mit Gott durch Christus. Er ist mein Heil und mein Gott. Manchmal fühle ich es und manchmal nicht. Es bleibt objektiv und unveränderlich wahr. Selbst – halt den Mund. Die Bibel ist wahr. Sag deinem Selbst, ruhig zu sein – das ist sehr hilfreich. Dies ist der christliche Weg mit allem. Es ist nicht nur, wenn wir uns weit weg von Gott fühlen. Wenn wir allein sind, außer Kontrolle geraten, Gott liebt mich nicht, dann gib deinem Herzen diese Nachricht von außen. Lerne diese Lektion. Selbst, bist du allein? Ja, fühl mich allein. Was sagt mir das Wort? Ich bin der Apfel von Gottes Auge geworden. Ich bin in die Gemeinschaft seiner Leute eingetreten. Selbst, bist du außer Kontrolle? Ja, fühl mich ein wenig außer Kontrolle. OK, was sagt dir das Wort? Nun gehörst du dem Herrn und er wirkt alle Dinge zum Guten, die er liebt. Könnte es wirklich sein, dass der Herr mich liebt? Bin mir nicht sicher. Was sagt das Wort? Vergiss nicht das Kreuz. Der Herr liebt mich mehr, als sein eigenes Leben. Sprich zu dir selbst, wie es der Psalmist macht.

Doch was ist, wenn die Probleme schlimmer sind als das? Vers 8 Denn nun scheint der Psalmschreiber ein anderes Problem zu haben, dass den Wind aus ihm tritt. Vers 8. Urflut ruft der Urflut zu beim Brausen deiner Wassergüsse; alle deine Wogen und deine Wellen sind über mich hingegangen.“ Neue Probleme schlagen gegen ihn, Wellen an Problemen. Erst war er weit weg vom Herrn, doch nun scheint er eine ganze Armee an neuen Problemen zu haben, die auf ihn einstürmen. Wir wissen nicht wirklich, was sie genau sind, vielleicht Verlust und Trauer, Entgegnung oder Krankheit, wir wissen es nicht. Er weiß, wie er Freude bekommt, wenn er sich weit von Gott fühlt, doch was macht er, wenn er dem Tod ins Auge schaut oder Verfolgt wird? Verse 9 „Des Tages wird der HERR seine Gnade aufbieten, und des Nachts wird sein Lied bei mir sein, ein Gebet zu dem Gott meines Lebens.“ Doch sein Gebet ist nicht sehr fröhlich, oder? „Sagen will ich zu Gott, meinem Fels: ‚Warum hast du mich vergessen? Warum muss ich trauernd einhergehen, bedrückt durch den Feind?’ Wie Mord in meinen Gebeinen höhnen mich meine Bedränger, indem sie den ganzen Tag zu mir sagen: Wo ist dein Gott?“

Gestichelt, entgegnet, physisch krank – da ist eine Wunde in seinen Knochen – wie kann er darin Freude finden? Antwort: Vers 12 Was bist du so aufgelöst, meine Seele, und was stöhnst du in mir? Harre auf Gott!  Denn ich werde ihn noch preisen, das Heil meines Angesichts und meinen Gott.“ Ist das nicht ein wenig oberflächlich? Ist das nicht wie „immer positiv denken“ für den Christen? Man bekommt ein Problem und denkt nicht über die harten Sachen im Leben. Steck deinen Kopf in den Sand. Absolut nicht. Das ist nicht, was hier passiert. Das Evangelium verändert in einer echten Weise immer die Art, mit der wir Leid und Verfolgung betrachten. Das Wort Gott bietet niemals Ausflüchte an. Es bittet Freude für unsere Herzen, wenn wir Verfolgung und Leid erfahren.

Wie macht man denn das? Wie? Wie kann man echte Freude haben, wenn Leute in dein Gesicht spucken und man an Krebs erkrankt? Der Apostel Paulus verbricht uns, dass wir das können an vielen Stellen. „Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch!“ Php 4:4 Immer? Immer? Wie? Es ist wichtig das folgende zu wissen, wen wenn du dich tatsächlich für Jesus stark machst, dann wirst du Verfolgung erleben. Wenn du wagst zu sagen, dass Gott wütend auf Sünde ist, wenn du wagst zu sagen, dass Menschen Sünder sind, wenn du wagst zu sagen, dass Jesus der einzige Retter, alle sogenannt Toleranz unsere Gesellschaft ist vergessen wie nichts. Es ist nicht nur Entgegnung – Krankheit, Unfälle, Tod können jeder Zeit zuschlagen und hier stolpern so viele Christen. Wenn man nicht weiß, wie das Evangelium verändert und wie man diese Sachen zu sehen hat, lassen Christen verzagen, wenn solche Sachen im Leben einschlagen und ihr Vertrauen in Christus geht zum Fenster hinaus.

Und wenn sie wenigstens noch ein wenig in Christus vertrauen, ist auf jeden Fall ihre Freude gegangen und sie sind keine besonders attraktiven Botschafter für Christus. Doch wie kann man von jemanden erwarten, der gerade eine geliebte Person verloren hat, ein fröhlicher Botschafter für Christus zu sein? Es ist möglich. Das Evangelium hat eine Antwort. Der Grund, dass Leute diese Freude nicht haben ist, weil sie sich selbst zu hören. „Gott kann mich nicht lieben und deshalb hat er erlaubt, dass das passiert ist.“ Sie glauben, was sie sich gerade selbst erzählt haben und ihr Vertrauen und ihre Freude in Christus geht aus dem Fenster.

Was könnten sie zu sich sagen? Welche Antworten bringt das Evangelium in solch schwarzen Momenten? Da ist etwas. Erinnere dich daran, was das äußere Wort über Leid zu sagen hat. Denke daran, was das äußere Wort sagt und bringe dieses Wort zu deinem Selbst. Dieses äußere Wort sagt, das Kreuz, das Evangelium handelt nur vom Leiden, oder nicht? Am Kreuz sehen wir den großen Moment des Leidens, in dem alles definiert wird. Und es ist unschuldiges Leiden – er verdient es nicht, so zu leiden. Doch in dieser Stunde am Kreuz sehen wir kein Ereignis, wo Gott sich nicht kümmert, wo Gott nicht in Kontrolle ist, sondern der Herr erlaubt das Leiden am Kreuz, ja, bestimmt dieses Leiden am Kreuz. Warum? Durch dieses Leiden wird er segnen.

Das heißt nicht, dass du immer verstehen wirst, warum du in deiner Situation leidest, doch das Kreuz verändert die Art und Weise, mit der du Leid siehst. Das Kreuz gibt uns das Prinzip; Der Herr weiß, was er tut und erlaubt unschuldiges Leid. Wenn er selbst an diesem dunkelsten aller Momente wusste, was er macht, dann weiß er in jeder Situation mit jedem Leid, was er macht. Gott erlaubt Leid, damit er segnen kann. Es gibt kein sinnloses Leiden mit dem Herrn. Durch Leiden können wir nicht verlieren, denn der Herr nutzt es um zu segnen. Wenn wir uns also ganz unten fühlen und in irgendeiner Weise leiden, können wir es verstehen und stattdessen annehmen und sicher vertrauen. Wenn du leidest, höre dich nicht selbst zu und denke „Gott kann mich nicht lieben und erlauben, dass mir das zustößt.“ Sprich zu dir selbst die Gute Nachricht, die von außen kommt. Wenn du das tust, drehst du jede Situation auf den Kopf.

Du sagst dir selbst Was bist du so aufgelöst, meine Seele, und was stöhnst du in mir? Harre in Gott – denn ich werde ihn noch preisen, das Heil meines Angesichts und mein Gott.“ Die Wahrheit findet sich nicht in unseren Herzen. Wahrheit, die sich mit Unsicherheit, Depression und Krebs auseinander setzt, findet man in dem Buch, dem äußeren Wort, der Bibel. Lass sich nicht von Wechselhaftigkeit kontrollieren, sondern kontrolliere dich mit dem Wort von außen. Predige dieses Evangelium zu dir jeden Tag. Dein Herz kennt es nicht instinktiv.  Deshalb muss man es neu präsentieren jeden Tag. Dann kann man eine Person der Freude, mit Integrität sein. Und dann ist man auch ein fröhlicher, attraktiver, gefälliger Botschafter für Christus sein. Selbst in Situationen, wo andere es für kaum möglich halten würden. Hör dir nicht zu, predige zu deinem Selbst.

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2 Responses to “Mike Reeves – Das Äußere Wort”

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Wohl handelt die Bibel von Jesus, aber dieser Jesus ist das innere Licht, Wahrheit und Recht,
dass der Mensch in sein Inneres aufnehmen muss
will er ein Kind Gottes werden.
Nur wer Jesus Christus aufnimmt in sein Inneres
und folgt Ihm in allen Dingen, findet zu seiner Wiedergeburt im Geist, die ihm die Erlösung, Reinigung und Heiligung von allen Sünden bereitet und ihn zu einem Christen und Kind Gottes macht.
Der Buchstabe der Bibel tötet den Leser und Betrachter, weil ihm der Geist Gottes und Christi fehlt, der ihn als eine neue Kreatur Gottes, zu einem Überwinder macht.
Buchstabe der Bibel ist eben der Buchstabe, und den Geist Gottes zu haben,setzt voraus, Gott in allen Dingen und von A-bis- Z, gehorsam geworden zu sein.
Du kannst deine Wohnung tapezieren mit den Bibel- Ausgaben und dennoch verloren gehen, weil dir eben der Geist fehlt, und den Geist bekommt nur der sagt Petrus, die Christus und dem Geist gehorchen.Apg 5,32

Danke für den Kommentar, doch könnte es sein, dass er unter den vorherigen Eintrage „Die Bibel handelt von Jesus“ kommen sollte?


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